Kaurtikel – Lagerung im Sommer

Viele haben es sicherlich schon einmal erlebt, wenn Sie naturbelassene Kauartikel länger gelagert haben, dass es plötzlich krabbelt.

Der Schreck ist meist groß und der Ekel vor den Krabblern ist meist noch größer, aber keine Sorge fast immer handelt es sich um den gemeinen Speckkäfer. Hört sich durch den Namen gemein an ist er aber nicht.

Der gemeine Speckkäfer ist mittlerweile in Deutschland heimisch und mag es besonders gern warm und wird ab ca. 16 Grad aktiv. Richtig wohl fühlt sich er sich aber ab 25 Grad, daher kommen Befälle von Kauartikel meist im Sommer vor, denn der Käfer beginnt ab dieser Temperatur mit der Eiablage.

Aber keine Sorge, wenn es doch mal krabbeln sollte, denn die Käfer sind nicht gesundheitsschädlich. Sie fressen sich lediglich langsam aber beständig durch die Vorräte und zur Not auch durch deren Plastiktüten.

Was also tun, wenn der Befall vorhanden ist?

Präventiv sollte man im Sommer nicht zu viele Kauartikel wie nötig lagern. Lieber einmal mehr nachkaufen. Ebenso sollte man die Kauartikel luftdicht verschlossen lagern, z.B. in Plastikdosen oder ausgewaschene ehemalige Cappucinodosen haben sich auch sehr bewährt. Auch ein kühler und zudem dunkler Raum kann die Fortpflanzung des Speckkäfers hemmen bzw. stoppen. Die Hunde stören sich meist nicht an den Käfern und freuen sich meist über das zusätzliche Protein. Ansonsten kann man die betroffene Tüte auch für 48 Stunden in die Truhe legen, danach sind die Käfer und Larven erstarrt und man kann sie einfach aus der Tüte schütteln.

Des Weiteren lasst euch gesagt sein, dass Speckkäfer unter Barfern als Qualitätsgarant dafür stehen, dass der vorliegende Artikel nicht mit Chemie behandelt wurde 😉